Osterbesuch am Kontrollpunkt Wolgast

Heute Vormittag besuchte unser Innenminister Lorenz Caffier die Beamten in Wolgast: “Als die Regelung vor nun knapp 14 Tagen in Kraft getreten ist, mussten wir viele Fahrzeuge zurückweisen. Heute haben wir wesentlich niedrigere Zahlen. Das ist auch das, was wir uns wünschen”, so der Innenminister.
“Unsere Bürger aus Mecklenburg-Vorpommern bleiben auch zu Ostern eher zu Hause, als dass sie einen Tagesausflug auf die Inseln machen.” sagte uns ein Beamter.

Auch wenn das Ausflugs-Verbot zu Ostern für Einheimische in MV nun gekippt wurde, kontrolliert die Polizei weiterhin die Zufahrten der gesamten Landesgrenze und auf die Inseln. Wie ein Polizeisprecher sagte, achtet man dabei auf Kennzeichen, die nicht aus MV stammen. Die Bürger seien weiterhin sehr diszipliniert. Aber es werden an den Kontrollpunkten Wolgast und Pinnow, auch ab und an Autos mit Kennzeichen anderer Bundesländer abgewiesen. Diese müssen dann umkehren und dürfen nicht auf die Insel Usedom.

Im östlichen Landesteil sind am Oster-Wochenende 150 Beamte im Einsatz, die an mehreren Punkten kontrollieren. In den anderen Landesteilen sieht es ähnlich aus. In Barth vor der Meiningenbrücke kontrollierten die Beamten gestern mehr als 250 Autos mit Kennzeichen, die nicht aus der Region stammten. Einreisen unbefugter Personen wurden dabei nicht festgestellt. Am Rügendamm in Stralsund mussten mehrere Autos umdrehen und zurückfahren. Im Bereich des Polizeipräsidiums Rostock wurden in den vergangenen zwei Tagen mehr als 6.300 Autos mit auswärtigen Kennzeichen kontrolliert, knapp 400 davon wurden abgewiesen – mehr als die Polizei nach eigenen Angaben erwartet hatte.

Die Menschen im Land halten sich nach Polizeiangaben überwiegend an das Kontaktverbot und die Abstands-Regeln.

Fotos: POSTEL Wolgast Text: www.vopzi.de /Online Redaktion

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